Gesamtschule sprachsensibel unterwegs

erstellt durch die Städt. Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück, 28.06.2016

Am 15. und 16.06.2016 war die Städtische Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück sprachsensibel unterwegs. Frau Nöltker und Frau Koehn waren am 15.06.2016 zunächst bei der Transfertagung des Projektes „Sprachsensible Schulentwicklung“ der Mercator-Stiftung und des Landes Nordrhein-Westfalen im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen. An dem Projekt nehmen 33 Schulen des Landes NRW seit Februar 2014 teil, um zu lernen, wie man eine durchgängige Sprachbildung in allen Fächern dauerhaft verankern kann. Die Transfertagung sollte nun anderen Schulen zeigen, wie durchgängige Sprachbildung gelebt wird. Auch unsere Schule hat sich vorbildlich präsentiert, es wurden verschiedene sprachsensible Unterrichtsmaterialien, die Märchenwerkstatt aus dem letzten Schuljahr, welche durch den Innovationsfond des Projektes finanziert wurde, unser entwickelter Regionalkompass und unser entwickelter Text- und Sprachenpass, welchen all unsere Schülerinnen und Schüler zur Einschulung in die 5. Klasse bekommen, vorgestellt. Die vorgestellten Materialien wurden mit großem Andrang sehr positiv aufgenommen und wir bekamen großes Lob für unsere bisherige Arbeit. Gerade der Text- und Sprachenpass, den es bisher im Land NRW einmalig gibt, wurde als große Bereicherung für den sprachsensiblen Unterricht gesehen. Neben der Vorstellung der einzelnen Netzwerke gab es auch verschiedene fachliche Vorträge und eine kleine Abschlussparty am Ende der Veranstaltung. Das Projekt läuft jetzt noch ein Jahr zu Dokumentationszwecken weiter.

Am darauffolgenden Tag hatten Frau Nöltker und Frau Koehn die Ehre bereits ein zweites Mal ein Forum auf der Fachtagung zur durchgängigen Sprachbildung der Bezirksregierung Detmold zu moderieren. Wir entschieden uns für das Thema „Sprachsensible Unterrichtsgestaltung unter besonderer Berücksichtigung des Faches Gesellschaftslehre“ und konnten so unser sprachsensibles Fachwissen an Kolleginnen und Kollegen aus anderen Schulen weitergeben. Auch hier merkten wir, dass das Thema großen Anklang fand und sich immer mehr Schulen auf den Weg zur sprachsensiblen Schule machen wollen.

Wir sind sehr froh, dass wir bereits schon so weit mit unserer Arbeit sind in allen Fächern die deutsche Sprache zu fördern und sehen uns auf einem guten Weg, diese Arbeit so weiterzuführen und natürlich auch Neues dazuzulernen. Diese zwei Tage waren für unsere Schule sehr erfolgreich und wir konnten zeigen, wie gut wir in diesem Bereich aufgestellt sind.

Paulina Koehn

(Lehrerin der Städt. Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück und Netzwerkerin im Projekt „Sprachsensible Schulentwicklung)