Presse 01.04.2015

 erschienen in "Neue Westfälische" vom 01.04.2015

Projekt für Europawoche ausgewählt

Gesamtschule freut sich über Anerkennung/ Interview mit Mettenborg und Regionalkompass als Bausteine

 

Gut aufgestellt: Die Nachwuchsreporter interviewten Theo Mettenborg (Mitte) zu den Themen Migration und Europa. Die Weltkarte im Hintergrund, die von allen Klassen der Schule gestaltet wurde, zeigt die verschiedenen Herkunftsländer der Schüler.

   Rheda-Wiedenbrück (NW). „Haben Sie ausländische Wurzeln?“ „Was bedeutet Europa für Sie?“ Die Schülerinnen und Schüler der städtischen Gesamtschule löcherten Bürgermeister Theo Mettenborg mit Fragen rund um Migration und Flüchtlinge. Das Interview mit dem Stadtoberhaupt ist nach Angaben der Stadt Rheda-Wiedenbrück ein Baustein des Projekts „Rheda-Wiedenbrück in Europa – sei willkommen in unserer Region“ im Rahmen der Europawoche 2015. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordthein-Westfalens, habe das Projekt zur Prämierung ausgewählt.

   Die Europawoche, die traditionell zeitgleich in allen deutschen Bundesländern veranstaltet wird, findet in diesem Jahr von Samstag, 2. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, statt. „Unser Projekt befasst sich mit dem Bereich ´Migration und Flüchtlinge´, welcher an der städtischen Gesamtschule in großem Maße das Schulleben prägt.“, erläutert Gesamtschulleiterin Christiane Kociszewska. „Die Schülerinnen und Schüler kommen mit unterschiedlichen sprachlichen, sozialen und wirtschaftlichen Hintergründen zu uns. Diese möchten wir mit unserem Projekt in unserer Region und an unserer Schule herzlich willkommen heißen“, so Kociszewska. Durch die Bildung eines Sprachförderzentrums werde zum Beispiel gezielt versucht, die sprachliche Barriere, die ausschlaggebend für die Integration ist, abzubauen.

   Ein weiterer Baustein des Projekts ist den Angaben zufolge die Erstellung und Veröffentlichung eines mehrsprachigen Regionalkompasses. Er soll städtische Anlaufstellen, Sportvereine und weitere Freizeitangebote, wichtige Sprachbausteinefür die alltägliche Kommunikation sowie Anlaufstellen für Schulutensilien enthalten. „Der Regionalkompass ist eine schöne Unterstützung für die erste Orientierung und Eingewöhnung der ausländischen Schülerinnen und Schüler in ihre neue Heimat. Er ist darüber hinaus etwas ganz Besonderes, weil er von Schülern für ihre neuen Mitschüler gestaltet wurde“, freut sich Theo Mettenborg.

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