News 11.05.2015

erstellt durch die Städt. Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück

Naturwissenschaft zum Anfassen: Unterricht im Wald

Herr Brüning vom "Lernort Natur" der Kreisjägerschaft Gütersloh erklärt anschaulich die verschiedenen Merkmale der Baumarten

Bei strahlendem Sonnenschein besuchten Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse des Profilfaches „Forscher“ der Städtischen Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück in Begleitung ihrer Lehrkraft Barbara Schiffmann den nahegelegenen Wald im Stadtholz. Unter fachkundiger Anleitung von Herrn Olaf Brüning vom "Lernort Natur" der Kreisjägerschaft Gütersloh, konnten die jungen Forscher unterschiedliche Farne und Moose erkunden.

Die 16 Schülerinnen und Schüler erhielten hier die Gelegenheit, wissenschaftliche Theorie in der Natur selbst zu überprüfen. Das Profilfach „Forscher“ hat sich genau diese Zielsetzung gegeben: Naturwissenschaften für Schülerinnen und Schüler nachvollziehbar, spannend und erforschbar zu machen. Dieses Ziel wird durch die Teilnahme an Forscherwettbewerben weiter unterstützt. Hierdurch werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler besonders gewürdigt.

Der Ausflug diente sowohl zur allgemeinen Informationsbeschaffung, als auch zur Hilfestellung bei der Teilnahme am Wettbewerb „bio-logisch“. Hier ist die gestellte Aufgabe, grundlegendes wissenschaftliches Arbeiten und erste Experimente selbstorganisiert durchzuführen. Beispielsweise müssen aus den gesammelten Pflanzen Präparate gepresst werden und theoretische Kenntnisse über den pflanzlichen Stoffwechsel müssen sowohl mit einem Experiment bewiesen, als auch im Anschluss korrekt beschrieben werden.

Herr Brüning erklärte die Bedeutung von Jahresringen und konnte den Schülerinnen und Schülern die jeweiligen Merkmale verschiedener Baumarten wie die der Kiefer oder der Birke zeigen. Das Erlernen dieser Merkmale war sichtlich spannend und nachhaltig. Zusätzlich wurde die Bedeutung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit der Natur jedem Jungforscher bewusst, insbesondere durch das Darstellen des Waldes als Lebensraum vieler Tierarten.

Schwerpunkt des Ausfluges war jedoch der Wettbewerb bio-logisch, die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Farnblätter und Moose sammeln, um aus diesen wissenschaftliche Präparate herzustellen (herbarisieren). Die notwendige Theorie um an dem Wettbewerb erfolgreich teilzunehmen, konnte anschaulich und nachvollziehbar direkt in der Natur aufgezeigt und von jedem Schüler individuell erfahren werden. Die Schülerinnen und Schüler stellten Fragen und vieles von dem, was sie nun über Farne und Moose gelernt haben, werden sie bei den kommenden Experimenten beweisen.

Dieser Ausflug stellt im Rahmen anschaulichen Unterrichts ein gutes Beispiel für die Arbeit an der Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück dar. Sowohl die Teilnahmemöglichkeit an Wettbewerben, als auch das Lernen an und in der Natur selbst ist nicht nur motivierend sondern auch nachhaltig. Die Schülerinnen und Schüler erwerben profunde Grundkenntnisse in Naturwissenschaften, entwickeln Lerninitiative und ein hohes Maß an Selbständigkeit, welches die besten Voraussetzungen für ihren zukünftigen Erfolg sind.

Die jungen Forscher erkunden das Alter eines gefällten Baumes.

 (Text, Bild: B. Schiffmann)

 

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