Presse 10.11.2014

Presseerklärung vom 10. November 2014 (Berlin/Gelsenkirchen)

Auszeichnung weiterer "MINT-freundlicher Schulen" in Nordrhein-Westfalen – 16 Schulen bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet:
Die Städtische Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück ist mit dabei


Von links nach rechts: Thomas Sattelberger (MINT Zukunft schaffen), Natascha Pilger (DLGI), Daniel Schönfeld
(Abteilungsleiter Gesamtschule), Christiane Kociszewska (Schulleiterin Gesamtschule), Peter Schrimpf
(stellvertr. Vorstandsvorsitzender RAG Aktiengesellschaft) - Copyright des Fotos © RAG

Die Städtische Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück bietet ab Klasse 5 das MINT und Forscher Profil an, legt besonderen Wert auf Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik. Die Schule führt viele Projekte in diesen Bereichen durch und nimmt an Wettbewerben teil. Dafür ist sie jetzt ausgezeichnet worden.
Weitere 52 Schulen aus Nordrhein-Westfalen dürfen sich ab sofort "MINT-freundliche Schule" nennen. Zusätzlich zu diesen neuen Auszeichnungen behalten nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Tätigkeit weitere 16 Schulen durch eine erneute Bewerbung und Prüfung das Siegel MINT-freundliche Schule". Die Schulen wurden heute für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in Gelsenkirchen ausgezeichnet. Gastgeber der Veranstaltung war die RAG Aktiengesellschaft und ihr stellvertretender Vorstandsvorsitzender Peter Schrimpf.

Peter Schrimpf, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft, und Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Bildungsinitiative "MINT Zukunft schaffen", haben die Auszeichnung "MINT-freundliche Schule" vergeben.

Peter Schrimpf: "Nur in Verbindung mit den technischen Wissenschaften konnten und können die Herausforderungen im Bergbau und anderen Industriebereichen gelöst und Fortschritte für die Produktion, insbesondere aber auch für die Arbeitsbedingungen der beschäftigten Menschen, ermöglicht werden. Die ausgezeichneten MINT-Schulen mit ihren engagierten Schülerinnen und Schülern legen ein gutes Fundament für die weitere Entwicklung und damit für unser aller Zukunft."

Thomas Sattelberger: "Unsere Schulen sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen unabhängig von Herkunft und Geschlecht. "MINT Zukunft schaffen" setzt daher genau hier an. Wir freuen uns, dass bereits 800 Schulen in Deutschland den "MINT-Weg" aktiv als "MINT freundliche Schule" gehen.

Die "MINT-freundlichen Schulen" werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Auszeichnung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders gefördert. Bundesweite Partner der Initiative "MINT Zukunft schaffen" zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Auszeichnungsprozess.

Die Auszeichnung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.

Zudem wurde im Rahmen der Veranstaltung der "GFOS-Innovationsaward" verliehen. Die Auszeichnung gibt jungen IT-Talenten die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. In diesem Jahr ging sie in ihre dritte Runde.

Der Mangel an Nachwuchsfachkräften in der IT-Branche ist ein wichtiges Thema für die GFOS mbH. "Unser Ziel ist es, schon bei jungen Menschen Technikbegeisterung zu wecken und so früh wie möglich auf wichtige berufliche Entscheidungen hinzuweisen. Zur nachhaltigen Sicherung von gut ausgebildeten Fachkräften fördern wir im Rahmen unserer GFOS Akademie seit vielen Jahren diverse Aktivitäten rund um den MINT-Bereich", erläuterte Burkhard Röhrig, Geschäftsführer der GFOS mbH, die Motivation des Engagements seines Hauses. "Der von uns gestiftete Innovationsaward soll die Kreativität der Schülerinnen und Schüler sowie ihre Potenziale im Software- und IT-Bereich fördern."

Kurzbeschreibung der Initiative: "MINT Zukunft schaffen" als wirtschaftsnahe Bildungsinitiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. "MINT Zukunft schaffen" wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will "MINT Zukunft schaffen" gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.


Diese Schulen wurden von einer Expertenjury ausgewählt:

Erneute Auszeichnungen (2011/2014)

 
Couven-Gymnasium, Aachen
Erzbischöfliche Liebfrauenschule, Bonn
Friedrich-Ebert-Gymnasium, Bonn
Mädchengymnasium, Essen-Borbeck
Max-Planck-Gymnasium, Gelsenkirchen
Ricarda-Huch-Gymnasium, Gelsenkirchen
Pascal-Gymnasium, Grevenbroich
CJD Jugenddorf Christophorusschule, Königswinter
Gymnasium am Oelberg, Königswinter
Berufskolleg Uerdingen, Krefeld
Gesamtschule Neuwerk, Mönchengladbach
Gymnasium Am Geroweiher, Mönchengladbach
Wilhelm-Hittorf-Gymnasium, Münster
Antoniuskolleg, Neunkirchen
Kopernikus-Gymnasium, Rheine
Marien-Gymnasium, Werl

Neue Auszeichnungen (2014)

 
Anne-Frank-Gymnasium, Aachen
St. Michael Gymnasium, Bad Münstereifel
Städtisches Gymnasium, Barntrup
Gutenberg-Gymnasium, Bergheim
Gymnasium am Waldhof, Bielefeld
Euregio-Gymnasium, Bocholt
Schiller-Schule, Bochum
Sankt-Adelheid-Gymnasium, Bonn
Beethoven-Gymnasium, Bonn
Schulen der Brede, Brakel
Gymnasium am Markt, Bünde
Realschule im Gustav-Heinemann-Schulzentrum,
Dinslaken
Heinrich-Heine-Gymnasium, Dortmund
Westricher Grundschule, Dortmund
Clemens-Brentano-Gymnasium, Dülmen
Stiftisches Gymnasium, Düren
Gymnasium am Wirteltor, Düren
Max-Planck-Gymnasium, Düsseldorf
Dieter-Forte-Gesamtschule, Düsseldorf
Werner-von-Siemens-Realschule, Düsseldorf
Gymnasium an der Wolfskuhle, Essen
Maria-Wächtler-Gymnasium, Essen
Carl-Humann-Gymnasium, Essen
Berufskolleg Gladbeck
Evangelisch Stiftisches Gymnasium, Gütersloh
Gesamtschule Kierspe
Erzbischöfliches Ursulinengymnasium, Köln
Grüneberg-Schule, Köln
Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium, Krefeld
Evangelisches Gymnasium, Lippstadt
Gesamtschule Marienheide
Gymnasium der Stadt Meschede
Karl-Ziegler-Schule, Mülheim an der Ruhr
Landwehrschule, Oberhausen
Willy-Brandt-Gymnasium, Oer-Erkenschwick
St.-Franziskus-Gymnasium, Olpe
Paul-Klee-Gymnasium, Overath
Grundschulverbund Preußisch Oldendorf
Städtische Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück
Friedrich-Wöhler-Gymnasium, Singen
Steinhagener Gymnasium, Steinhagen
Heinrich-Böll-Gymnasium, Troisdorf
Theodor-Heuss-Gymnasium, Waltrop
Anton-Jaumann-Realschule, Wemding
Geschwister-Scholl-Gymnasium, Wetter
Gesamtschule Willich II
Engelbert-von-Berg-Gymnasium, Wipperfürth
St.-Angela-Gymnasium, Wipperfürth
Kath. Grundschule St. Antonius, Wipperfürth
Konrad-Adenauer-Hauptschule, Wipperfürth
St. Nikolausschule, Wipperfürth
Otto-Schott-Realschule, Witten

 

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