Ausgerüstet für alle Fälle: Zu Besuch beim Schulsanitätsdienst

erstellt durch die Städt. Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück, 04.01.2017

   Verbände, Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, alles keine Fremdworte für den Schulsanitätsdienst der Städtischen Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück. Seit Schuljahresbeginn treffen sich 19 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs in einer frei wählbaren Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Frau Paulina Höppner (Lehrerin der Städt. Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück und Ausbilderin beim Malteser Hilfsdienst e.V.) und Frau Lena Weber (Schulsozialarbeiterin der Städt. Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück), um die Maßnahmen der Ersten Hilfe zu erproben, Einsatzpläne zu schreiben, Verbandsmaterial zu prüfen und um ihren Mitschülerinnen und Mitschülern eine medizinische Stütze im Schulalltag zu sein.

   Am 28.11.2016 war es schließlich so weit, die Vertreter des Malteser Hilfsdienstes e.V. Rheda-Wiedenbrück, die Vertreter des Fördervereins und Herr Berghoff von der Kreissparkasse Rheda-Wiedenbrück besuchten unsere Arbeitsgemeinschaft. Cathrin Wiese (Leitung des SSD beim Malteser Hilfsdienst e.V.) und Stefan Freßmann (Stadtbeauftragter des Malteser Hilfsdienst e.V.) überreichten uns unsere Erstausstattung, welche zwei Erste-Hilfe-Rucksäcke, acht T-Shirts und acht Einsatzwesten beinhaltet und gleich für beide Standorte gedacht ist. Beide freuten sich, dass der Malteser Hilfsdienst e.V. und die Städt. Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück nun Kooperationspartner sind. Frau Koroch und Herr Jückemöller vom Förderverein sowie Herr Berghoff von der Kreissparkasse Rheda-Wiedenbrück haben das Projekt „Schulsanitätsdienst“ mitfinanziert und waren begeistert, wie gut das Projekt „Schulsanitätsdienst“ an der Städt. Gesamtschule anläuft.

   Die Schülerinnen und Schüler lernen zunächst in einem Erste-Hilfe-Lehrgang die Grundlagen der Ersten Hilfe. Anschließend folgen ein Erste-Hilfe-Training und die Erweiterte Erste-Hilfe als Bausteine der Ausbildung bis die Ausbildung mit dem Ergänzungsmodul SSD abschließt. Dann dürfen sich die 19 Schülerinnen und Schüler `Schulsanitäter/in´ nennen. Die gesamte Ausbildung dauert 45 Unterrichtseinheiten. Sicherheit an der Schule durch die medizinische Erstversorgung, soziales Lernen, Förderung der Handlungskompetenz und Persönlichkeitsentwicklung sind die Hauptargumente, warum es so wichtig ist einen Schulsanitätsdienst an der Schule zu implementieren.

   Die zukünftigen Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen sind begeistert von der Arbeitsgemeinschaft und die schulischen Partner konnten sich ein Bild von der produktiven Arbeit des Schulsanitätsdienstes machen.

Paulina Höppner (Lehrerin an der Städt. Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück)

 

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